Asiatische Hornisse nun auch bei uns. Gefahr für die heimische Insektenwelt!
Jedes Jahr wandern einige Tiere oder Pflanzen nach Deutschland ein. Seit 2014 verbreitet sich die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) von Frankreich aus auch in Deutschland. Nun sind die Asiatischen Hornissen auch in Mülheim an der Ruhr angekommen. So wurden in 2023 ein Nest, in 2024 vier Nester und im Jahr 2025 83 Nester gemeldet. Es ist davon auszugehen, dass es noch eine Vielzahl mehr Nester gibt. Als gebietsfremde invasive Art ist sie eine zu bekämpfende Hornissenart.
Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax):
- Kopf: dunkelorange
- Brust (Pronotum): schwarz
- Beine: schwarz-gelb
- Hinterleibselemente (Tergiten): schwarz bis dunkel gelbbraun
Europäische Hornisse (Vespa crabro):
- Kopf: gelb bis rot
- Brust (Pronotum): rotbraun
- Beine: braun-rot
- Hinterleibselemente (Tergiten): kräftig gelb schwarz

Was kann ich tun?
- Achte beim Schneiden von Hecken auf Nester, die sich innerhalb der Hecke befinden können. Beobachte Nester in/an Lauben, Giebeln, Bäumen usw.
- Bitte versuche nicht das Nest selbst zu zerstören oder Tiere zu fangen
- Versuche nicht mit einem Stock, Wasserstrahl oder anderen Gegenständen das Nest zu erschüttern. Bei Störungen greifen die Hornissen direkt an.
- Das Aufstellen von Fallen ist verboten, da Beifang nicht ausgeschlossen werden kann (Artenschutz).
- Wenn du das Insekt nicht selbst bestimmen kannst: Melde dich bei uns nach Möglichkeit mit Foto(s).
Die Ausbreitung der Vespa velutina nigrithorax wird trotz Bekämpfungsmaßnahmen wohl nicht aufzuhalten sein.
Eine Ausbreitung gilt es zu verhindern.
Bitte halte die Augen auf und melde die Asiatische Hornisse möglichst mit Foto über unser Kontaktformular (Roter Button).
Wo finde ich die Asiatische Hornisse?
- An Efeuhecken, an Obst wie Birnen, Äpfel und gerne auch an Weintrauben und Wasserstellen. Zusätzlich sind sie später im Jahr an Bienenständen zu finden. Im zeitigen Frühjahr nagt sie an saftführenden Ästen, z.B. an Weiden
- In Hecken, Lauben, Geräteschuppen, Dachgiebeln, Verschlägen, Bäumen usw. Später im Jahr werden Nester ab einer Höhe von zirka 10 m in Bäumen gebaut.












