Save the date
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Kurz-Vorstellung der "Velutina Army" als Beispiel einer funktionierenden, europaweiten, ehrenamtlichen Bewegung mit ca. 1800 Mitgliedern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Ausbreitung der Vespa velutina nigrithorax bestmöglich einzudämmen.
Referentin: Miriam Wahr
Wer im Schutzanzug die Nerven behält, darf später die Lorbeeren ernten.
Nach der Jagd ist vor der Dokumentation – und wir zeigen euch, wie ihr euren Fang fachgerecht als Trockenpräparat konserviert, ohne dabei wertvolle Zeit zu verlieren.
In diesem 30-Minuten-Kurz-Workshop treiben wir es gemeinsam „auf die Spitze“.
• Präzision statt Hektik: So setzt ihr die Nadel beim Trockenpräparat perfekt an.
• Haltung bewahren: Tipps für die anatomisch korrekte Ausrichtung von Flügeln und Beinen.
• Ready for Science: Wie ihr aus einem Einzelfang ein wertvolles Belegstück für Schulungszwecke oder Sammlungen macht.
Wir liefern das Material, ihr bringt die ruhige Hand mit.
Kurz, knackig und garantiert ohne Schutzanzug.
Teilnehmerzahl: maximal 10 Personen
Referent: Matthias Kistenich
Locktöpfe im Verein organisieren - Ausgabe, Batches und Koordination im Portal
Für Vereine, Ausgeber, Koordinatoren und größere Monitoring-Strukturen.
Viele Locktöpfe auszugeben ist machbar.
Die eigentliche Herausforderung ist, den Überblick zu behalten.
Wer hat welchen Locktopf? Wo wurde er aufgestellt? Welchem Bereich ist er zugeordnet? Was ist aktiv, was fehlt, und wo gibt es Auffälligkeiten?
Genau hier setzt das Portal an: Es macht aus einzelnen Locktöpfen ein strukturiertes, nachvollziehbares System für Vereine, Gruppen und Koordinatoren.
In diesem Kurz-Workshop zeigen wir, wie sich auch größere Stückzahlen effizient verwalten lassen.
Von der Vorbereitung und Batch-Erstellung bis zur Ausgabe, Aktivierung und Nachverfolgung im Feld.
Das erwartet euch:
- Strukturiert vorbereiten: Locktöpfe in Batches anlegen und für die Ausgabe sauber organisieren
- Sauber zuordnen: Teams, Überwachungsbereiche und Zuständigkeiten klar im Portal abbilden
- Besser koordinieren: Aktivierungen, Rückmeldungen und Auffälligkeiten nachvollziehbar im Blick behalten
Der Fokus liegt auf einem praxistauglichen Ablauf für Vereine und Koordinatoren, die nicht nur einzelne Locktöpfe betreuen, sondern ganze Verteilungen und Monitoring-Aktionen organisieren.
Für wen ist der Workshop geeignet?
Für Imkervereine, Ausgeber, Koordinatoren und alle, die mehrere Locktöpfe systematisch verwalten und deren Einsatz besser organisieren möchten.
Dauer: ca. 30 Minuten
Teilnehmerzahl: max. 15 Personen
Referent: Felix Binder
Locktöpfe digital nutzen - einfach mit dem Portal arbeiten
Für Anwender, die Locktöpfe aufstellen, kontrollieren und Beobachtungen dokumentieren.
Ein Locktopf ist schnell aufgestellt. Richtig wertvoll wird er aber erst, wenn Standort, Kontrolle und Beobachtungen sauber dokumentiert werden.
Genau dabei hilft das Portal: Es verbindet Locktopf, Standort, Team und Meldung in einem einfachen digitalen Ablauf, der direkt mit dem Handy im Feld genutzt werden kann.
In diesem Kurz-Workshop zeigen wir, wie der Einstieg in die Portal-Nutzung einfach und alltagstauglich gelingt.
Vom Aufstellen eines Locktopfs bis zur Dokumentation einer Kontrolle oder Auffälligkeit.
Das erwartet euch:
- Schnell ins System: Locktopf im Portal finden, öffnen und richtig zuordnen
- Einfach im Feld arbeiten: Kontrollen, Beobachtungen und Fotos direkt mit dem Smartphone erfassen
- Sicher und nachvollziehbar dokumentieren: So gehen keine wichtigen Informationen verloren und das Team bleibt auf dem gleichen Stand
Wir zeigen die wichtigsten Schritte direkt an einem praxisnahen Beispiel.
Verständlich, kompakt und ohne technische Hürden.
Für wen ist der Workshop geeignet?
Für alle, die Locktöpfe nutzen, aufstellen oder kontrollieren und ihre Beobachtungen einfach und sinnvoll digital erfassen möchten.
Dauer: ca. 30 Minuten
Teilnehmerzahl: max. 15 Personen
Referent: Felix Binder
Wir sind ein europäischer Hersteller von miniaturisierten Sendern für die Ortung von Kleintieren. Unser Schwerpunkt liegt auf standardisierten, sofort verfügbaren Lösungen für Gutachten und Forschung, mit Senderdesigns ab 0,13 g. Individuelle Anpassungen ergänzen unser Angebot bei spezifischen Anforderungen.
Workshop
Tracken, Peilen, Fährtensuche – mit dem Plecso VV System
Für alle, die Nester zuverlässig aufspüren wollen.
Hält die Vespa Velutina in Wohngebieten Einzug oder bezieht Stellung vor den Beuten, wird eine Nestsuche unausweichlich.
Eine erprobte Methode zum Aufspüren von Nestern der Vespa Velutina ist das Orten mittels unseren Peilsendern. In diesem Kurz-Workshop zeigen wir, wie der Einstieg in das Tracking einfach und zielführend gelingt. Vom Anbringen eines Senders bis zur Peilung widmen wir uns den wichtigsten Themen rund um das Telemetrieren der Vespa Velutina Nigrithorax.
Das erwartet euch:
- Schneller Überblick: Sender, Empfänger, Antenne – was ist was?
- Einfach im Feld arbeiten: Wie verfolgt man einen Sender?
Wir zeigen die wichtigsten Schritte direkt vor Ort mit echtem Equipment.
Für wen ist der Workshop geeignet?
Für alle, die Vespa Velutinas verfolgen möchten, um ihre Nester zuverlässig aufzuspüren.
Dauer: ca. 30 Minuten
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen
Wildbienen gehören zu den faszinierendsten Bestäubern unserer Kulturlandschaft.
Ihr Lebenszyklus, ihre hochspezialisierten Nahrungsansprüche und ihre oft überraschenden Niststrategien unterscheiden sich grundlegend von denen der Honigbiene – und machen sie zugleich extrem empfindlich gegenüber Veränderungen in ihrem Lebensraum.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht das Verständnis für die Herausforderungen, mit denen Wildbienen heute konfrontiert sind:
- der Verlust geeigneter Lebensräume
- das Verschwinden wichtiger Niststrukturen und Nahrungsquellen
- Störungen in ihren Entwicklungsphasen durch die Folgen menschlichen Handelns.
Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick darüber, warum viele Arten unter Druck geraten, welche Faktoren häufig unterschätzt werden und wie wirksame, realistisch umsetzbare Schutzmaßnahmen aussehen könnten.
Referentin: Esther Saalmann
Die Frage, ob in NRW bereits unterschiedliche Linien der V. velutina nigrithorax vorkommen, soll mit einer genotypischen Charakterisierung von Tieren aus verschiedenen Bereichen von NRW beantwortet werden. Mittels Oxford Nanopore Technology (ONT) wird die gesamte DNA jedes Tiers entschlüsselt und die DNAs dann untereinander verglichen, um regionale Unterschiede aufzudecken.
Referentin: Prof. Dr. Birgit Henrich
Vom Zufall zur Struktur:
Gemeinsam effizienter handeln gegen die Asiatische Hornisse
Sichtungen der Asiatischen Hornisse werden vielerorts gemeldet und dokumentiert, doch häufig liegen diese Informationen auf unterschiedlichen Plattformen, in einzelnen Gruppen oder bei verschiedenen Stellen. Wenn Daten nicht zusammengeführt oder nur eingeschränkt weitergegeben werden, fehlt ein gemeinsames Lagebild oder es entsteht Chaos.
Der Vortrag zeigt, warum ein solches Lagebild wichtig ist, um Nester schneller zu finden, Maßnahmen besser zu planen und vorhandene Kräfte effizienter einzusetzen. Dabei geht es um gemeinsames Monitoring, die Auswertung von Sichtungen, Locktöpfen und Flugrichtungen, mögliche Statistiken sowie eine bessere Zusammenarbeit zwischen Einzelpersonen, Vereinen, Initiativen und Behörden.
Anhand praktischer Beispiele und digitaler Werkzeuge wird gezeigt, wie aus vielen einzelnen Hinweisen eine gemeinsame Grundlage für gezielteres und wirksameres Handeln entstehen kann.
Referent: Felix Binder
Vespa velutina hat sich erfolgreich in Europa ausgebreitet. Was hat die Ausbreitung begünstigt, und wieso schlägt die Kontrolle dieser invasiven Art vielerorts fehlt? Wo liegen die Hauptprobleme in der Gesetzeslage und in der Bekämpfung? Sebastian Spiewok vom Deutschen Imkerbund wird auf diese Fragen eingehen und eine Übersicht über die aktuelle Lage und die Forderungen und die Arbeit vom D.I.B. und der europäischen Dachorganisation BeeLife geben.
Referent: Dr. Sebastian Spiewok
Vespa velutina wurde 2004 das erste Mal in Europa, genauer gesagt: in Frankreich beobachtet. Nach mehreren Jahren ohne jedes Handeln, der Fehleinschätzungen und zahlreicher, sehr unterschiedlicher Versuche, ihre Ausbreitung zu stoppen, ist Vespa velutina heute in ganz Frankreich und weit über die Landesgrenzen hinaus in Europa verbreitet.
Mehr als 20 Jahre nach der ersten Meldung hat Frankreich schließlich im Jahr 2025 ein Gesetz zur nationalen Bekämpfung dieser invasiven Art verabschiedet. Das Dekret wurde im Dezember 2025 veröffentlicht erfüllte jedoch nicht die Erwartungen der Imkerschaft
In dieser Präsentation wird dargestellt, was in Frankreich im Laufe der 20 Jahren geschehen ist – sowohl das Positive als auch das weniger Positive –, einschließlich der jüngsten Entwicklungen, wie dem nationalen Bekämpfungsplan und dem internationalen Wettbewerb zur Entwicklung neuer Lösungen.
Referentin: Cindy Adolphe
In diesem Vortrag wird Hivora Sense vorgestellt: ein Projekt, das zeigt, wie ein klassischer Locktopf zur Anlockung von Vespa velutina mit einer kleinen Kamera und KI-Unterstützung zu einer kompakten, autarken Monitoringlösung erweitert werden kann. Ähnlich wie eine Wildkamera beobachtet das System den Locktopf automatisch und speichert nur bestätigte Sichtungen – auch dann, wenn gerade niemand vor Ort ist. Der Aufbau ist bewusst günstig und einfach gehalten und kann mit wenigen 3D-Druckteilen sowie wenigen zugekauften Komponenten umgesetzt werden. Die Sichtungen können je nach Aufbau offline per SD-Karte oder online per WLAN erfasst werden.
Referenten: Mario Lukas / Marc Wetzel
In diesem Workshop bauen wir gemeinsam einen Hivora Sense Locktopf. Dabei wird ein klassischer Locktopf zur Anlockung von Vespa velutina mit einer kleinen Kamera und KI-Unterstützung zu einer kompakten, autarken Monitoringlösung erweitert. Ähnlich wie eine Wildkamera beobachtet das System den Locktopf automatisch und speichert nur bestätigte Sichtungen. Der Aufbau ist bewusst günstig und einfach gehalten und kann mit wenigen 3D-Druckteilen sowie wenigen zugekauften Komponenten umgesetzt werden. Die Sichtungen können je nach Aufbau offline per SD-Karte oder online per WLAN erfasst werden.
Dauer: ca. 30 Minuten
Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
Materialkosten: 20,00 € sind vor Ort zu zahlen
Referenten: Mario Lukas / Marc Wetzel
Keine Tickets vorhanden.
Zur Alten Dreherei 13
45479 Mülheim an der Ruhr

