Neue Leitsätze für Honig

Am 27. Juli dieses Jahres ist eine neue Fassung der Leitsätze für Honig des Deutschen Lebensmittelbuchs in Kraft getreten. Ausgedient hat damit die Fassung aus dem Jahr 1977. Mit ihr verabschiedet wurden Begriffe wie „kaltgeschleudert“ und „wabenecht“. Gerade die Werbung mit Selbstverständlichkeiten hat bei Verbrauchern immer wieder zu Irritationen geführt.

Halten Bienen Winterschlaf?

Sobald es kälter wird, sind in der freien Natur keine Bienen unterwegs. Da es zu dieser Zeit auch keine Pflanzen gibt, die blühen, bleiben die Bienen ohnehin arbeitslos – das Sammeln von Pollen und Nektar wird zwangsläufig eingestellt.

Anders als so manches Haustier, das im Winter ins Haus umziehen darf, bleiben Bienen draußen in der Kälte. Und damit kommen sie ziemlich gut zurecht. In Extremlagen müssen sie bis zu sechs Monate in ihrem Stock leben. Damit das funktioniert, wird der Stoffwechsel heruntergefahren und Wärme mithilfe des eingelagerten Honigs selbst produziert. Dazu zittern sich die Bienen regelrecht warm. Je tiefer und langanhaltender die niedrigen Temperaturen, desto mehr Honig wird über den Winter verbraucht.

Gen-Pollen im Honig

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit seinem „Honig-Urteil“ Handel und Politik überrumpelt. Schon geringste Spuren gentechnisch veränderter Pollen erfordern die gesonderte Zulassung als Lebensmittel; andernfalls darf der Honig nicht verkauft werden. Honig aus Mülheim ist davon nicht betroffen.

Hummelsterben unter Linden

Steinhummel (tot) auf Lindenblättern

Zur Zeit der Lindenblüte kann man ein jährliches Phänomen beobachten: Man findet eine Menge toter Hummeln unter blühenden Lindenbäumen. Lange Zeit hing man der These nach, dass der Nektar der Linden giftig für die Hummeln sei. Das konnte jedoch durch wissenschaftliche Untersuchungen widerlegt werden. Vielmehr weiß man heute, dass trotz blühender Linden zahlreiche Hummeln verhungern.

Imkern auf La Palma

La Palma: Honigsorten

Auf der kanarischen Insel La Palma herrscht ganzjährig ein gemäßigtes Klima. Die Temperaturen sind annährend gleichbleibend über 20 ° C, nur in höheren Lagen kann im Winter durchaus auch Schnee fallen. Aus Sicht der Honigbiene ein ideales Umfeld, denn sie finden auf der Insel ganzjährig blühende Trachtpflanzen, wobei die Mandelblüte zum Jahresbeginn nicht nur für die Einheimischen Palmeros ein besonderes Fest darstellt.

Das Leben der Bienen

Das Leben der Bienen

Maurice Maeterlinck, der „belgische Shakespeare“, war einer der meist aufgeführten Autoren der Jahrhundertwende. Zum 100. Geburtstag der Verleihung des Nobelpreises widmet seine Geburtsstadt Gent dem großen Symbolisten das Maeterlinck-Jahr.

Bedrohte Hummelvölker – nicht nur in den USA

Hummeln zählen zu den wichtigsten Bestäubern von Pflanzen. Im Gegensatz zur Honigbiene können sie schon bei deutlich niedrigeren Temperaturen ausschwärmen und der Bestäubung nachgehen. In Nordamerika wurde durch einzelne Beobachtungen ein zum Teil extremer Rückgang an Hummelvölkern nachgewiesen.

Die meisten Studien haben bisher ausschließlich die Honigbiene zum Gegenstand ihrer Untersuchungen gemacht.

Hummeln lösen komplexe Probleme schneller als Computer

Im Vergleich zu einem Computer – so zeigt eine Studie – können Hummeln komplexe mathematische Aufgaben erheblich schneller lösen.
Bienen planen die tägliche Flugroute so effizient wie möglich, um bei dem Besuch der Blüten so wenig Energie wie möglich aufwenden zu müssen. Die Suche nach dem kürzesten Weg ist jedoch bei weitem nicht so trivial wie sie klingen mag, denn hunderte Blüten müssen angeflogen werden.

Warum Bienen sterben

Nicotine Bees

Ein Rückgang bei den Bienenvölkern beobachten Imker bereits seit einigen Jahren, besonders stark waren die Einbußen bei den Völkern jedoch in den Jahren 2005 und 2006. Und dies in zahlreichen Ländern in Europa, Kanada, Indien und in Dutzenden Staaten der USA.

Bienenzuchtverein Mülheim a. d. Ruhr (1955 - 1971)

Umschlag: Bienenzuchtverein Mülheim a. d. Ruhr, 1955 - 1971

Die detaillierten „Berichte über die Versammlungen des Vereins für Bienenzucht Mülheim a. d. Ruhr“ - so hieß der Vorläufer des heutigen Imkervereins Mülheim an der Ruhr e. V. - beginnen im November 1955 und enden mit der 286. Seite am 3. Oktober 1971. Einige Protokolle fehlen wegen Krankheit des Schriftführers.

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